In Nordrhein-Westfalen gibt es seit dieser Woche 20 bestätigte Infektionsfälle (Stand 28.02.2020). Es ist davon auszugehen, dass sich die Krankheit wahrscheinlich noch weiter ausbreiten wird. Ein Grund zur Panik besteht jedoch nicht! Die meisten der bislang am Corona-Virus erkrankten Menschen in NRW haben nur leichte Symptome wie Husten, Schnupfen oder Fieber.

Dennoch nehmen wir die schnelle Ausbreitung dieses neuartigen Virus ernst. Daher verzichten wir vorrübergehend in allen unseren Niederlassungen auf die Begrüßung per Handschlag, um Besucher*innen und Mitarbeiter*innen vor einer möglichen Ansteckung zu schützen.

 

Wie verbreitet sich der Corona-Virus?

Hauptübertragungsweg des Virus ist wahrscheinlich die sogenannte Tröpfcheninfektion, genau wie einem grippalen Infekt. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut oder der Bindehaut der Augen in Kontakt kommen. Derzeit geht man davon aus, dass es nach einer Ansteckung noch bis zu 14 Tage dauern kann, bevor erste Krankheitszeichen wie Fieber, Husten, Schnupfen und Kratzen im Hals auftreten.

Das Corona-Virus ähnelt also sehr stark den Symptomen und dem Krankheitsverlauf einer normalen Grippe. Wir möchten aber noch einmal betonen, dass die meisten Fälle sehr mild verlaufen und kein Grund zur Panik besteht. Nicht jeder Schnupfen ist gleich eine Corona-Virus-Infektion.

 

Was tun, wenn sich mögliche Symptome zeigen?

Informieren Sie bitte umgehend telefonisch ihren Hausarzt und klären Sie das weitere Vorgehen, wie eine Untersuchung in der Praxis mit ihm ab. Wenn Sie an den oben genannten Symptomen leiden oder glauben sich angesteckt zu haben, rufen Sie uns bitte umgehend an.

 

Wie kann ich mich schützen?

Die effektivste Maßnahme zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz anderer sind eine gute und regelmäßige Händehygiene, Husten und Niesen in die Armbeuge und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen. Näheres hierzu finden Sie auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Umfangreiche Informationen und eine realistische Einschätzung zur aktuellen Lage erhalten Sie zudem auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit.

 

Sie haben Fragen? Rufen Sie uns, wir helfen Ihnen gerne weiter!