Im Mai 2016 wurde durch die Regierungskoalition eine Änderung des Gesetzes zur gewerblichen Arbeitnehmerüberlassung oder kurz: Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) beschlossen. Diese Änderungen beziehen sich in erster Linie auf die maximale Überlassungsdauer, die mit 18 Monaten festgeschrieben wurde und auf die Besserstellung der in der Arbeitnehmerüberlassung tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nun nach einem ununterbrochenen Einsatz von 9 Monaten im gleichen Kundenbetrieb den gleichen Lohn beziehene sollen, wie die im Kundenbetrieb festangestellten Mitarbeiter/innen.

Diese Regelung gilt vorbehaltlich tariflicher Vereinbarungen.

Wir gehen davon aus, dass im Rahmen der nächsten Tarifrunde mit dem DGB und den Einzelgewerkschaften (Branchenzuschläge) eine branchenweit verbindliche Regelung gefunden wird.

Bis zu diesem Zeitpunkt, ist nicht mit konkreten Änderungen zu rechnen.

Natürlich werden wir alle Mitarbeiter/innen und Kunden informieren, wenn verbindliche und endgültige Regelungen greifen.