Fast jeder Sechste arbeitet in Deutschland im Schichtdienst*. Ganz egal ob Spät-, Nacht- oder Frühschicht – wechselnde Arbeitszeiten sind aus vielen Bereichen einfach nicht mehr wegzudenken. Feuerwehr, Polizei, Gesundheitswesen, Logistik oder Industrie – ohne Schichtarbeit würde hier alles still stehen. Undenkbar!

Schichtarbeiter leisten also einen wichtigen Beitrag – quer durch alle Branchen. Doch wechselnde Arbeitszeiten bringen unsere innere Uhr aus dem Takt und der Schlaf-Wach-Rhythmus wird belastet.

 

Damit Ihnen die unterschiedlichen Arbeitszeiten nicht dauerhaft schaden, sollten Sie folgendes beachten:

  • Trinken Sie drei bis vier Stunden vor dem Schlafengehen keine koffeinhaltigen Getränke. Koffein wirkt mehrere Stunden nach und hält Sie unnötig wach.
  • Auch fettreiches Essen, das schwer im Magen liegt, sollten Sie vor dem Schlafengehen vermeiden.
  • Stellen Sie sich auch gedanklich aufs Schlafen ein. Machen Sie den Kopf frei und lassen Sie die Arbeit hinter sich. Entspannungsübungen helfen beim Abschalten.
  • Dunkeln Sie tagsüber Ihr Schlafzimmer ab. Bei Dunkelheit schüttet der Körper verstärkt Melatonin aus – ein Schlafhormon, das Ihnen hilft müde zu werden.
  • Versuchen Sie störende Lärmquellen zu beseitigen. Schalten Sie Telefon und Haustürklingel ab. In Ihrer Hauptschlafphase sollten Sie mindestens vier Stunden schlafen, optimal sind durchschnittlich sieben Stunden.

 

Beim Übergang in eine frühere oder spätere Schicht hilft es, ein paar Tage vor Beginn früher oder später schlafen zu gehen. Je nach Schichtwechsel. Ihr Körper gewöhnt sich langsam an die neuen Zeiten und die Umgewöhnung fällt Ihnen leichter.

 

*Quelle: www.statista.de  Stand: 13.02.2019