Struktur und Formatierung

Bei neuen Stellenangeboten müssen sich Unternehmen oft durch eine kaum überschaubare Menge an Stellenangeboten wühlen, um den passenden Bewerber zu finden. Der erste Eindruck ist hier also entscheidend, sodass schon das äußere Erscheinungsbild des Lebenslaufs überzeugen sollte. Dabei ist besonders wichtig, dass dieser klar und übersichtlich strukturiert ist, damit der Personaler alle wichtigen Informationen des Bewerbers schnell und unkompliziert einsehen kann. Der Inhalt sollte zu diesem Zweck in einzelne Themenblöcke unterteilt werden, die mit einer deutlich hervorgehobenen Überschrift versehen sind. Dabei ist es ratsam, eine einheitliche Formatierung zu wählen, um unnötiges Wirrwarr zu vermeiden. Besonders kreative Köpfe dürfen sich durchaus auch bei dem Design austoben und alternative Farben und Formen anstelle des klassischen schwarz-weißen Dokuments wählen. Aber Achtung: weniger ist hier oft mehr. Die Optik darf keinesfalls vom Inhalt ablenken, sondern sollte diesen gekonnt in Szene setzen und zusätzlich unterstreichen.

Der Inhalt

Der Lebenslauf bietet dem Fachbereichsleiter die Möglichkeit, sich einen ersten Eindruck von einem Kandidaten zu machen. Kann dieser überzeugen, wird in einem zweiten Schritt das Bewerbungsanschreiben unter die Lupe genommen. Dementsprechend wichtig ist es, dass Anschreiben und Lebenslauf inhaltlich stimmig sind und einander nicht widersprechen. Von Interesse sind hier natürlich insbesondere bereits gesammelte Berufserfahrungen, da diese Aufschluss darüber geben, ob ein Bewerber für die angestrebte Stelle geeignet ist. Dabei ist zu beachten, dass der Inhalt dem Personaler einen Mehrwert bieten sollte. Bewirbt man sich also auf eine Arbeitsstelle in der Pharmaindustrie, kann man die Nebentätigkeit als Lagerhelfer getrost weglassen und auch wenn man sich im Alter von 40 Jahren nochmal auf eine neue Stelle als Elektriker bewirbt, hat das zweiwöchige Schülerpraktikum im Lebenslauf nicht viel zu suchen, wenn man danach relevantere berufliche Erfahrungen sammeln konnte.Ähnliches gilt für Interessen und Hobbys: Weisen diese keinen Bezug zur gewünschten Tätigkeit auf, sollte man diesen Themenblock einfach streichen.

Eine kurze Tätigkeitsbeschreibung kann helfen, dem potentiellen neuen Arbeitgeber einen besseren Eindruck von seiner Person und bereits vorhandenen Kenntnissen zu vermitteln. Einzelne berufliche Stationen sollten immer mit Anfangs- und Enddatum, Arbeitgeber, Ort, Position und Tätigkeit versehen und in umgekehrter Reihenfolge, also mit der letzten Tätigkeit zuerst, angegeben werden. Sind Abschlussnoten überzeugend, machen auch diese bei der schulischen Laufbahn einen guten Eindruck. Entscheidet man sich dafür, eine Note nicht zu erwähnen, sollte auch an anderen Stellen keine erwähnt werden. Wie immer gilt hier: Auf eine möglichst einheitliche Struktur kommt es an! Zusatzqualifikationen wie EDV-Kenntnisse und sprachliche Fähigkeiten machen einen guten Eindruck, wenn diese einen Bezug zur Stelle aufweisen. Am Ende des Lebenslaufs dürfen Ort, Datum und Unterschrift nicht fehlen.

Problematische Angaben 

„Ehrlich währt am längsten.“ Grundsätzlich stimmt das natürlich und auch beim Lebenslauf ist es unerlässlich, wahrheitsgetreue Angaben zu machen. Gerade Kündigungen sollte man aber nicht an die große Glocke hängen und auch Informationen zu Konfession und Familienstand sollten eher vermieden werden. So wird die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern es im Bewerbungsprozess grundsätzlich schwieriger haben, wenn Sie schon im Lebenslauf von ihrer Situation berichtet. Spätestens beim Bewerbungsgespräch sollte der Personalverantwortliche aber natürlich auf derartige besondere Lebensumstände aufmerksam gemacht werden. Denn wer beispielsweise ein Kind verschweigt, muss später garantieren können, dass dieses keinen Einfluss auf die Arbeit hat; Andernfalls kann es sogar zur Kündigung kommen.

Wenn Sie unsere Tipps beherzigen, wird bestimmt schon bald die erste Einladung zu einem Bewerbungsgespräch bei Ihnen eintreffen. Was es hier zu beachten gilt, lesen Sie in diesem Blogbeitrag. Sie haben Interesse daran, Mitglied von tagwerk personal zu werden? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung, die uns garantiert überzeugen wird!

Hinweis: Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Text die männliche Form gewählt, nichtsdestoweniger beziehen sich die Angaben auf Angehörige beider Geschlechter und die Berufe können unabhängig vom Geschlecht ausgeübt werden.