Für viele Personaler ist ein guter Lebenslauf das A und O einer erfolgreichen Bewerbung, da er alle wichtigen Informationen zu Ihrer Person und Ihrem bisherigen Werdegang kurz und prägnant darstellt. So machen Personaler gerne von ihm Gebrauch, um eine erste Vorauswahl zu treffen. Wir haben daher für Sie Tipps und Ratschläge zur Optimierung Ihres Lebenslaufs zusammengestellt.

Struktur und Formatierung

Bei neuen Stellenangeboten müssen sich Unternehmen oft durch eine kaum überschaubare Menge an Bewerbungen wühlen, um den passenden Mitarbeiter zu finden. Der erste Eindruck ist hier also entscheidend, sodass schon das äußere Erscheinungsbild des Lebenslaufs überzeugen sollte. Dabei ist besonders wichtig, dass dieser klar und übersichtlich strukturiert ist. Der Inhalt sollte zu diesem Zweck in einzelne Themenblöcke unterteilt werden, die mit einer deutlich hervorgehobenen Überschrift versehen sind. Dabei ist es ratsam, eine einheitliche Formatierung zu wählen, um unnötiges Wirrwarr zu vermeiden. Besonders kreative Köpfe dürfen sich durchaus auch bei dem Design austoben und alternative Farben und Formen anstelle des klassischen schwarz-weißen Dokuments wählen. Aber Achtung: weniger ist hier oft mehr. Die Optik darf keinesfalls vom Inhalt ablenken, sondern sollte diesen gekonnt in Szene setzen und zusätzlich unterstreichen.

Der Inhalt

Der Lebenslauf bietet dem Fachbereichsleiter die Möglichkeit, sich einen ersten Eindruck von einem Bewerber zu machen. Hier sind insbesonders bereits gesammelte Berufserfahrungen von Interesse, da diese Aufschluss darüber geben, ob ein Bewerber für die angestrebte Stelle geeignet ist. Dabei ist zu beachten, dass der Inhalt dem Personaler einen Mehrwert bieten sollte. So hat das zweiwöchige Schülerpraktikum im Lebenslauf nicht viel zu suchen, wenn man danach relevantere berufliche Erfahrungen sammeln konnte. Ähnliches gilt für Interessen und Hobbys: Weisen diese keinen Bezug zur gewünschten Tätigkeit auf, sollte man diesen Themenblock einfach streichen.

Eine kurze Tätigkeitsbeschreibung kann helfen, dem potentiellen neuen Arbeitgeber einen besseren Eindruck von seiner Person und bereits vorhandenen Kenntnissen zu vermitteln. Einzelne berufliche Stationen sollten immer mit Anfangs- und Enddatum, Arbeitgeber, Ort, Position und Tätigkeit versehen und in umgekehrter Reihenfolge, also mit der letzten Tätigkeit zuerst, angegeben werden. Sind Abschlussnoten überzeugend, machen auch diese bei der schulischen Laufbahn einen guten Eindruck. Entscheidet man sich dafür, eine Note nicht zu erwähnen, sollte auch an anderen Stellen keine erwähnt werden. Wie immer gilt hier: Auf eine möglichst einheitliche Struktur kommt es an! Zusatzqualifikationen wie EDV-Kenntnisse und sprachliche Fähigkeiten machen einen guten Eindruck, wenn diese einen Bezug zur Stelle aufweisen. Am Ende des Lebenslaufs dürfen Ort, Datum und Unterschrift nicht fehlen.

Problematische Angaben 

„Ehrlich währt am längsten.“ Beim Lebenslauf ist es unerlässlich, wahrheitsgetreue Angaben zu machen. Informationen zu ihrer Konfession oder ihrem Familienstand müssen Sie nicht angeben, allerdings muss der Personaler auf besondere Lebensumstände aufmerksam gemacht werden, zum Beispiel wenn Sie alleinerziehend sind. Denn wer beispielsweise ein Kind verschweigt, muss später garantieren können, dass dieses keinen Einfluss auf die Arbeit hat; Andernfalls kann es sogar zur Kündigung kommen.

 

Wenn Sie unsere Tipps beherzigen, wird bestimmt schon bald die erste Einladung zu einem Bewerbungsgespräch bei Ihnen eintreffen. Was es hier zu beachten gilt, lesen Sie in diesem Blogbeitrag. Sie haben Interesse daran, Mitarbeiter von tagwerk personal zu werden? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung, die uns garantiert überzeugen wird!

Hinweis: Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Text die männliche Form gewählt, nichtsdestoweniger beziehen sich die Angaben auf Angehörige beider Geschlechter und die Berufe können unabhängig vom Geschlecht ausgeübt werden.